Eine Tiefgarage hat fast nie Steckdosen, die zum Laden von Fahrrädern vorgesehen sind. Es gibt Beleuchtung, Tor, Lüftung, manchmal eine Servicesteckdose am Technikraum. E-Bikes stehen im Gebäude bereits — geladen wird trotzdem: in Wohnungen, in Büros und in der Garage über ein Verlängerungskabel an einer Steckdose, die nie für diesen Zweck geplant wurde.

Kurze Antwort

Kurz zusammengefasst

Das Laden von E-Bikes in einer Tiefgarage organisieren Sie über eine dedizierte Installation: einen separaten 230-V-/16-A-Stromkreis und eine Wandeinheit, die diesen Stromkreis auf acht Ladepunkte mit je 2 A Limit (~460 W) aufteilt.

Das Limit wird elektronisch durchgesetzt. Bei Überschreitung wird nur dieser eine Ladepunkt getrennt und in der App gemeldet — die übrigen laden weiter.

Jeder Ladepunkt hat einen eigenen Energiezähler, sodass klar ist, wie viel und wer verbraucht hat. Den Zugang vergibt der Administrator; der Nutzer startet den Ladepunkt per QR-Code und App.

Kosten: ab 3.450 € netto für Gerät mit Software, Panel und App — ohne Abonnement, unbefristet. Montage und Inbetriebnahme werden separat berechnet.

Warum eine Steckdose in der Garage keine Lösung ist

Die häufigste erste Reaktion auf einen Antrag der Bewohner lautet: „Es gibt doch eine Steckdose.“ Manchmal stimmt das — am Technikraum, am Tor oder an der Druckwasseranlage. Das Problem: Eine Servicesteckdose ist keine Ladeinfrastruktur.

Unbekannt, wie viel Energie verbraucht wurde und von wem

Die Servicesteckdose hängt am Gemeinschaftsstromkreis. Die Energie von fünf Fahrrädern landet in der Abrechnung der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) oder in den Betriebskosten des Bürogebäudes und verteilt sich in einer Position, die niemand aufschlüsseln kann. Solange zwei Personen laden, protestiert niemand. Wenn fünfzehn laden, kommt die Frage „warum zahlen wir alle“ — ohne Messung gibt es darauf keine Antwort.

Der Stromkreis wird zufällig geteilt

An eine Servicesteckdose kommt ein Verlängerungskabel, an das Kabel eine Steckdosenleiste, an die Leiste drei Ladegeräte, und daneben schließt jemand einen Staubsauger oder Kompressor an. Niemand hat das geplant — der Aufbau entstand von selbst, weil immer weitere Verbraucher an den Punkt gehängt wurden, der gerade frei war. Niemand weiß auch, wie viel Strom in einem Moment durch diesen Kreis fließt, bis der Schutz auslöst und etwas anderes auf derselben Phase ausfällt.

Keinerlei Kontrolle

Die Steckdose ist entweder unter Spannung oder nicht. Man kann keinem bestimmten Personenkreis Zugang geben, den Verbrauch begrenzen, die Historie einsehen oder sehen, was gerade angeschlossen ist. Der Hausverwaltung bleiben zwei Optionen: so lassen oder die Steckdose abschalten und einen Konflikt mit Bewohnern auslösen, die dann vermutlich wieder in den Wohnungen laden.

Hier hilft eine präzise Definition. Gemeint ist nicht eine Steckdose in der Garage, sondern eine Installation, die dediziert ist — also ausgewiesen und für genau diesen Zweck vorgesehen — und verwaltet — also es ist klar, wer sie nutzt, wie viel verbraucht wird und was passiert, wenn etwas die Annahmen überschreitet.

Was eine „dedizierte und verwaltete Installation“ bedeutet

Der Begriff lässt sich in vier konkrete Merkmale zerlegen. Jedes beantwortet einen Einwand gegen die Servicesteckdose.

MerkmalWas das in der Praxis bedeutetWogegen es wirkt
Separater StromkreisEin 230-V-/16-A-Stromkreis ausschließlich zur Station, nicht geteilt mit Beleuchtung, Tor oder ServicesteckdosenZufälliges Teilen des Stromkreises
Limit je Ladepunkt2 A (~460 W) an jedem der acht Ladepunkte, elektronisch durchgesetzt — keine Empfehlung in einer Nutzungsordnung, sondern Verhalten des GerätsAnschluss von Verbrauchern außerhalb der Annahmen
Messung je LadepunktEnergiezähler an jedem der acht Ladepunkte — Verbrauch je Ladepunkt und je Ladevorgang sichtbarFehlende Daten für die Abrechnung
ZugangskontrolleZugang vergibt der Administrator im Panel; der Nutzer startet den Ladepunkt per App und QR-Code am LadepunktFehlende Kontrolle, wer nutzt

Dazu kommt etwas, das für die Hausverwaltung bei der Abnahme am wichtigsten ist: der komplette Schutz liegt im Gerätegehäuse. Hauptschalter, Fehlerstrom-Schutzschalter 30 mA Typ A, Überstromschutz der Ladepunkt-Stromkreise, Überspannungsschutz und Not-Aus sind Teil der Station, nicht Aufgabe des Elektrikers am Gebäudeverteiler.

Eine dedizierte Installation ändert weder die Eigenschaften der Batterie noch macht Laden vollständig unbeaufsichtigt. Sie ändert Folgendes: Statt Verlängerungskabel an einer zufälligen Steckdose haben Sie einen Stromkreis, acht Ladepunkte mit Limit und Messung, personalisierten Zugang und Schutz in einem Gehäuse. Das ist ein organisatorischer und elektrischer Unterschied.

Wie viele Ladepunkte tatsächlich nötig sind

Die Zahl der Ladepunkte leitet man nicht aus der Zahl der Wohnungen oder Mitarbeiter ab — dann entstehen Werte ohne Bezug zur realen Nutzung. Maßstab ist die Zahl der E-Bikes, die tatsächlich im Gebäude stehen.

Fahrräder zählen, nicht Wohneinheiten

Ausgangspunkt ist die Zahl der E-Bikes, die heute im Gebäude stehen — nicht die Zahl der Wohnungen oder Pkw-Stellplätze. In den meisten Objekten lässt sich das in einer Woche klären: Umfrage unter den Bewohnern, Begehung des Fahrradraums, Gespräch mit dem Sicherheitsdienst. Ein E-Bike erkennt man auf den ersten Blick, das ist ohne besondere Werkzeuge zählbar.

Ein Ladepunkt bedient mehr als ein Fahrrad pro Tag

Ein Ladevorgang dauert Stunden, nicht den ganzen Tag, und niemand lädt täglich. In Wohngebäuden liegt die Spitze abends und nachts, im Bürogebäude in den Arbeitszeiten. Ein Ladepunkt bedient also tatsächlich mehr als ein Fahrrad, sofern die Nutzer in der App sehen, wann ein Ladepunkt frei ist, und der Ladevorgang nach dem Vollladen automatisch endet.

Wir nennen hier keinen Faktor „X Fahrräder pro Ladepunkt“, weil wir ihn nicht aus Messungen in Garagen haben — eine erfundene Zahl in einer Tabelle wäre schlechter als kein Wert. Die praktische Regel ist anders: Starten Sie mit der Zahl der Fahrräder, gehen Sie davon aus, dass nicht alle am selben Tag laden, und prüfen Sie nach den ersten Wochen in der Ladehistorie, wie viele Ladepunkte in der Spitze gleichzeitig belegt waren. Die Daten aus dem Panel beantworten das besser als jeder vorab angenommene Kennwert.

Acht Ladepunkte sind die Erweiterungseinheit

Eine Station hat acht Ladepunkte. Wenn der Bedarf geringer ist — das bleibt der Ausgangspunkt, weil acht Ladepunkte aus der Aufteilung eines 16-A-Stromkreises folgen, nicht aus einer Sonderkonfiguration. Wenn der Bedarf größer ist — weitere Stationen sind weitere Stromkreise. Gut für die Budgetentscheidung: Die Erweiterung erfolgt in klaren, planbaren Schritten und erfordert keine neue Planung.

So funktioniert der Stromkreis — 230 V / 16 A und 2 A je Ladepunkt

Die gesamte Elektrik außerhalb des Geräts lässt sich in einem Satz fassen: Am Montageort der Station wird ein 230-V-/16-A-Stromkreis benötigt. Das ist Aufgabe des Gebäudeelektrikers — Standardarbeit, ohne Ausführungsplanung und ohne Abstimmung mit dem Netzbetreiber.

Die Aufteilung dieses Stromkreises auf acht Ladepunkte erfolgt im Gerät:

  • 8 Schuko-Steckdosen 16 A / 250 V, IP44, mit Kontaktschutz — der Nutzer schließt sein werkseitiges Fahrradladegerät an
  • Limit 2 A je Ladepunkt, also etwa 460 W, elektronisch durchgesetzt
  • Energiezähler an jedem Ladepunkt — Verbrauch je Ladepunkt und je Ladevorgang sichtbar
  • Schutz im Gehäuse — Hauptschalter, Fehlerstrom-Schutzschalter 30 mA Typ A, Überstromschutz der Ladepunkt-Stromkreise, Überspannungsschutz, Not-Aus

Woher die Zahl acht kommt

Acht Ladepunkte à 2 A ergeben 16 A — genau die Belastbarkeit des Zuleitungskreises. Die Limits je Ladepunkt sind so gewählt, dass selbst bei acht gleichzeitig arbeitenden Ladepunkten auf maximalem zulässigem Verbrauch die Summe die Belastbarkeit des Stromkreises nicht überschreitet. Die Installation setzt also nicht voraus, dass nie alle gleichzeitig laden.

Was bei Überschreitung des Limits passiert

Überschreitet ein Ladepunkt 2 A, wird nur dieser eine Ladepunkt getrennt und in der App gemeldet. Die übrigen sieben laden weiter. Das unterscheidet sich vom üblichen Stromkreis mit einem einzigen Schutz: Dort löst der Schalter alles aus, was daran hängt, und die Ursache sucht man durch Abziehen nacheinander.

Das Limit hat noch eine Wirkung, die man dem Administrator klar sagen sollte: es verhindert die Nutzung der Station als normale Garagensteckdose. Ein werkseitiges Fahrradladegerät liegt mit Reserve im Limit. Staubsauger, Heizlüfter oder Werkzeug — nicht. Der Ladepunkt wird getrennt und erscheint im Panel als Ereignis.

Hinweis zur Terminologie

Es handelt sich um statische, den Kanälen zugewiesene Limits, fest eingestellt. Das Gerät verteilt die Leistung nicht dynamisch zwischen den Ladepunkten und erhöht das Limit eines Ladepunkts nicht, weil andere gerade nicht laden. Wenn ein anderer Anbieter dynamische Leistungsverteilung anbietet — ist das eine andere Funktion als die hier beschriebene.

Was in der Einheit steckt und was auf Gebäudeseite anfällt

Das teuerste Szenario bei jeder Installation in einem Bestandsgebäude: Nach dem Geräteangebot zeigt sich, dass noch Schaltgeräte im Verteiler ergänzt, Schutz ausgetauscht oder die Gebäudeanschlussleistung geändert werden muss. Dann wächst die Investition um eine Position, die niemand eingeplant hat, und die Entscheidung geht zurück auf null.

Bei dieser Lösung entfällt diese Position, weil der Schutz im Stationsgehäuse liegt. Hauptschalter, Fehlerstrom-Schutzschalter 30 mA Typ A, Überstromschutz der Ladepunkt-Stromkreise, Überspannungsschutz und Not-Aus werden mit dem Gerät geliefert. Den Umfang der Arbeiten auf Gebäudeseite legt der Elektriker nach einer Begehung fest. Außerhalb des Geräts bleibt eines: ein 230-V-/16-A-Stromkreis am Montageort. Fehlt er, können wir ihn im Auftrag ausführen — einschließlich der Arbeiten ab dem Verteiler.

Praktische Folge für die Planung: Die Kosten auf Gebäudeseite sind Kabel und Elektrikerarbeit auf der Strecke vom Verteiler zur Wand, an der die Station hängt. Diese Strecke sollten Sie vor der Wahl des Montageorts klären — meist die einzige Kostenposition, die zwischen zwei Garagen deutlich variieren kann.

Was der Montageort noch erfordert

  • Wand — die Station ist für Wandmontage ausgelegt; sie wird an der Raumwand befestigt, ohne Tragkonstruktion
  • Innenraum — das Gerät ist nur für Innenräume: Tiefgarage, Fahrradraum, Halle
  • Platz vor der Station — acht Steckdosen stehen in einer Reihe im unteren Teil des Geräts mit den Abmessungen 770 × 450 × 160 mm; davor müssen stehende Fahrräder und ein Durchgang Platz haben

Wer Zugang hat und wie er vergeben wird

Den Zugang vergibt der Administrator im Verwaltungspanel. Der Nutzer startet den Ladepunkt in der mobilen App oder per QR-Code an der Steckdose — keine Karten, keine Schlüsselanhänger, keine separaten Verwaltungskonten mit Passwörtern. Am Ladepunkt hängt ein QR-Code: Der Nutzer scannt ihn, startet seinen Ladepunkt und sieht den Ladevorgang in der App.

Für die Verwaltung ändert das den Betriebscharakter. Kein Ausgeben und Einsammeln von Medien, keine Frage „wer hat die Karte verloren“, und der Entzug des Zugangs für jemanden, der auszieht oder nicht mehr Mitarbeiter ist, ist eine Panel-Operation, keine physische.

Das Verwaltungspanel ist auf Polnisch und Englisch verfügbar, die Ladehistorie steht dem Administrator zur Verfügung — daraus kommen die Antworten auf Fragen wie „wie viele Ladepunkte waren in der Spitze belegt“ und „wie viel Energie wurde im letzten Monat verbraucht“.

Was passiert bei Verbindungsabbruch

Eine Tiefgarage ist kein Ort, an dem man davon ausgeht, dass Internet immer funktioniert. Die Station arbeitet lokal auch bei unterbrochener Verbindung — laufende Ladevorgänge laufen weiter, und das Gerät stoppt nicht, weil der Kontakt zur Cloud fehlt.

Wer den Strom bezahlt und wie die Abrechnung erfolgt

Die Energie kommt aus der Gebäudeinstallation und landet auf der Rechnung des Lieferanten bei der Eigentümergemeinschaft, der Wohnungsgenossenschaft oder dem Eigentümer des Bürogebäudes. Die Frage lautet also nicht „wer zahlt den Lieferanten“, sondern „ob und wie die Kosten auf die Nutzer umgelegt werden“.

In der Praxis sehen wir drei Modelle:

  • Gemeinschaftskosten — die Energie bleibt in den Betriebskosten, wie die Garagenbeleuchtung. Einfaches Modell, sinnvoll bei wenigen Nutzern und symbolischem Betrag. Der Unterschied zur Servicesteckdose: Diesmal weiß man, wie viel es ist, weil jeder Ladepunkt einen Zähler hat.
  • Pauschale für Nutzer — fester monatlicher Betrag für den Zugang, beschlossen von der WEG oder in der Hausordnung festgehalten. Die Messung dient der Prüfung, ob die Pauschale zum tatsächlichen Verbrauch passt.
  • Abrechnung nach Verbrauch — Kosten dem Nutzer zugeordnet auf Basis der Messwerte seiner Ladepunkte und Ladevorgänge. Erfordert das optionale Abrechnungsmodul im Abonnement.

Form und Rechtsgrundlage eines Beschlusses zur Einführung einer Gebühr — besonders bei einer Pauschale — gehören zum Anwalt der Eigentümergemeinschaft oder der Wohnungsgenossenschaft, nicht zur Klärung in diesem Artikel. Vorschriften behandeln die Deckung aus dem Gemeinschaftsfonds anders als die Einführung einer neuen Gebühr für eine Zusatzleistung.

Wichtig bei jedem Modell mit Messung

Die Energiemessung in der Station liefert den Verbrauch aufgeschlüsselt nach Ladepunkten und Ladevorgängen, zugeordnet zum Konto, das das Laden gestartet hat. Das ist die Grundlage, Bewohner oder Mieter für das Laden zu belasten. Das Objekt legt den Satz fest und hält ihn in der Nutzungsordnung der Station fest; die Abrechnung erfolgt als Kostenumlage nach den Gerätewerten.

Ausführlicher, was mit Messdaten möglich ist und was nicht, steht in einem eigenen Text: Messung und Abrechnung der Energie beim Laden von Fahrrädern. Die Größenordnung der Energiekosten selbst — was eine Ladung real kostet — zerlegen wir in wie viel Strom das Laden eines E-Bikes verbraucht.

Formalitäten und Beschluss der Eigentümergemeinschaft

Die Montage einer Wandeinheit in einer bestehenden Garage erfordert grundsätzlich weder eine Baugenehmigung noch eine Anzeige. Es entsteht kein Bauwerk, die Nutzung der Garage ändert sich nicht, die Konstruktion wird nicht verändert.

Von dieser Regel gibt es Ausnahmen, die man vor dem Zeitplan kennen sollte:

  • Objekte im Denkmalregister
  • Objekte in denkmalpflegerischen Schutzzonen
  • Fälle, in denen gleichzeitig die Elektroinstallation umgebaut wird — nicht nur die Zuleitung eines Kreises zum bestehenden Verteiler

In jedem dieser Fälle muss der Umfang der Formalitäten bei der zuständigen Behörde bestätigt werden. Das ist eine Frage an das Bauamt oder den Denkmalschutz — sie muss gestellt werden, nicht angenommen.

Die interne Seite der Entscheidung

In einer Eigentümergemeinschaft ist der Engpass häufiger intern als behördlich. Installation im Gemeinschaftseigentum und Ausgabe aus dem Instandhaltungsfonds erfordern meist einen Beschluss — und der hat seinen Kalender. Sinnvolle Reihenfolge:

  • E-Bikes im Gebäude zählen und Interessensbekundungen sammeln
  • Montageort und Entfernung zum Verteiler festlegen — das bestimmt die Kosten auf Gebäudeseite
  • Angebot: Gerät plus Montage plus Elektroarbeiten auf Gebäudeseite
  • Abrechnungsmodell vor dem Beschluss klären — häufigste Streitquelle in der Versammlung
  • Beschluss, Bestellung, Montage

Im Bürogebäude und Gewerbeobjekt ist der Weg kürzer — die Entscheidung liegt bei der Hausverwaltung oder beim Eigentümer und taucht meist bei der Prüfung der Mieterausstattung auf.

Was es kostet

Der Gerätepreis beträgt ab 3.450 € netto. Darin enthalten sind Software, Verwaltungspanel und App — ohne Abonnement, unbefristet. Wichtig für die Mehrjahreskosten: Die Grundfunktion läuft nicht nach einem Jahr aus und erfordert keine Lizenzverlängerung.

PositionPreis nettoArt
ChargeGo Box — Gerät, 8 Ladepunkteab 3.450 €einmalig
Montage420 €einmalig
Inbetriebnahme mit Schulung350 €einmalig
Beschilderung140 €einmalig
RAL-Farbe (Standard: weiß)140 €einmalig
7 Jahre Garantie statt 5470 €einmalig
Cloud-Abonnement10 € / Mon.optional
Abrechnungsmodul+7 € / Mon.optional

Was in der Tabelle fehlt und zum Budget gehört: die Zuleitung eines 230-V-/16-A-Stromkreises. Das ist Arbeit des Gebäudeelektrikers; die Kosten hängen von der Entfernung zum Verteiler und der Leitungsführung ab. Deshalb den Montageort am besten gemeinsam mit dem Elektriker wählen, bevor die Entscheidung fällt.

Die Lieferzeit beträgt 8 Wochen. Bei einer WEG, in der die Entscheidung über einen Beschluss läuft, ist das meist nicht der kritische Pfad — der Versammlungskalender ist länger als die Lieferzeit.

Anwendungsbereich

Zwei Produktlinien entsprechen zwei Situationen — die Wahl hängt davon ab, wo die Fahrräder stehen.

Im Gebäudeinneren: Box an der Wand

Die Wandstation nutzt die Gebäudeinstallation, braucht also keinen Grundstücksplatz, kein Fundament und keinen separaten Hausanschluss. Sie wird an der Wand der Tiefgarage, des Fahrradraums oder der Halle montiert und an einen 230-V-/16-A-Stromkreis angeschlossen. Fehlt der Kreis, führen wir ihn im Auftrag aus — auch ab dem Zähler. Hat das Objekt Außenfläche und will vor Ort Strom erzeugen, ist der Fahrradunterstand mit Photovoltaik und Speicher die richtige Wahl.

Wie das Leistungslimit je Ladepunkt wirkt

Jeder Ladepunkt hat ein festes Limit, seinem Kanal zugewiesen. Acht gleichzeitig ladende Fahrräder passen in einen Stromkreis, und keines entzieht den anderen Leistung — volle Auslastung belastet die Gebäudeinstallation wie ein einzelner Ladepunkt. Für das Laden von Fahrrädern ist das passend, weil die Ladezeit in Stunden zählt, nicht in Minuten.

Station und Fahrradstellplatz

Die Station liefert Strom, Zugang und Messung. Die Fahrräder stehen auf dem, was im Objekt bereits da ist: an Ständern, in Boxen oder an der Wand des Fahrradraums. Fehlt der Stellplatz für die Fahrräder noch, richten wir ihn gemeinsam mit der Installation ein — dazu wie man einen Fahrradraum fürs E-Bike-Laden vorbereitet.

Für wie viele Fahrräder es sich lohnt

Der Einstieg liegt dort, wo mehrere E-Bikes auftauchen und die ersten Meldungen wegen Verlängerungskabeln kommen. Acht Ladepunkte geben dann Reserve für mehrere Jahre, weil die Zahl der E-Bikes im Gebäude wächst und die Erweiterung darin besteht, eine zweite Station mit eigenem Stromkreis hinzuzufügen. Haben die Fahrräder heute keinen Platz, richten wir den Stellplatz gemeinsam mit der Installation ein — das ist der erste Schritt.

Häufige Fragen der Hausverwaltung

Lässt sich das Gerät in einer Tiefgarage ohne Fenster und Schwerkraftlüftung montieren?

Das Gerät ist für Innenräume ausgelegt und wird an der Wand montiert — das sind seine beiden Anforderungen an den Montageort. Welche Bedingungen die Garage als Raum erfüllen muss, folgt aus den Bauvorschriften und der Gebäudeplanung und ändert sich durch die Station nicht. Ist der Status der Garage in diesem Punkt unklar, ist das eine Frage an die technische Gebäudeverwaltung, unabhängig von dieser Installation.

Reicht eine Station für das ganze Gebäude?

Das hängt von der Zahl der E-Bikes ab, nicht von der Zahl der Wohnungen. Eine Station hat acht Ladepunkte an einem 16-A-Stromkreis. Erweiterung bedeutet eine weitere Station mit eigenem Stromkreis — die Entscheidung über den Umfang können Sie stufenweise treffen, nicht von vornherein.

Braucht der Nutzer ein eigenes Ladegerät?

Ja. Die Station stellt eine Schuko-Steckdose 16 A / 250 V mit Kontaktschutz bereit — der Nutzer schließt das werkseitige Ladegerät seines Fahrrads an. Wir liefern keine Ladegeräte und greifen nicht in den Ladevorgang auf Fahrradseite ein.

Was passiert, wenn jemand etwas anderes als ein Fahrradladegerät anschließt?

Überschreitet ein Verbraucher 2 A, wird der Ladepunkt getrennt und das Ereignis erscheint in der App. Die übrigen Ladepunkte arbeiten weiter. Der Administrator sieht also nicht nur die Trennung, sondern auch, welchen Ladepunkt sie betrifft.

Müssen wir ein Abonnement abschließen?

Nein. Software, Panel und App sind im Gerätepreis enthalten, ohne Abonnement und unbefristet. Cloud-Abonnement (10 € monatlich) und Abrechnungsmodul (zusätzlich 7 € monatlich) sind optional — letzteres lohnt sich, wenn Sie die Energiekosten tatsächlich nach Verbrauch auf die Nutzer umlegen wollen.

Was können wir vor der Entscheidung sehen?

Station, App und Administratorpanel zeigen wir in unserer Werkstatt in Dąbrowa Górnicza, wo wir die Elektronik entwickeln und montieren. Im Betrieb läuft seit Mai 2026 der Fahrradunterstand im Hotel Ostaniec: 8 Ladepunkte, etwa 3 kWp Photovoltaik und etwa 5 kWh Speicher. Beide Linien teilen dieselbe Software: dieselbe App, dasselbe Panel, dieselbe Ladehistorie.

Wie lange dauert der gesamte Prozess von der Entscheidung bis zur laufenden Installation?

Die Lieferzeit des Geräts beträgt 8 Wochen. Dazu kommen die Zeit für die Kreiszuleitung durch den Gebäudeelektriker und — in der WEG — der Beschlusskalender, der meist länger ist als beides zusammen.