Für Städte, Gemeinden und kommunale Einrichtungen

Fahrradunterstand für die Stadt — öffentlich zugängliche Ladestation

Ein solarer Fahrradunterstand als Element der öffentlichen Infrastruktur. Im autonomen Betrieb arbeitet er mit eigener Photovoltaik und eigenem Batteriespeicher, er braucht daher weder Netzanschluss noch Stromliefervertrag. Der Zugang kann für alle offen oder auf bestimmte Personen beschränkt sein, das legt die Einstellung im Panel fest.

Solarer Fahrradunterstand für die Stadt, öffentliche Fahrradinfrastruktur

Warum Städte in Fahrradunterstände investieren

Überdachte Ladepunkte gehören zur Fahrradinfrastruktur und passen daher in städtische Mobilitätspläne und Klimadokumente. Der Fahrradunterstand kann an einer Haltestelle, in einem Park oder an einem Radweg stehen, auch dort, wo es keinen Netzanschluss gibt.

Ein Fahrradunterstand wird auch von Bürgerinnen und Bürgern für den Bürgerhaushalt vorgeschlagen. Wie häufig, wissen wir nicht, uns ist keine Untersuchung dazu bekannt. Wir wissen aber, was ein solcher Antrag formal verlangt, und haben eine Mustervorlage für ein Projekt im Bürgerhaushalt. Die Regelwerke unterscheiden sich von Stadt zu Stadt: Betragsgrenze, die Auflage eines städtischen Grundstücks und der Umfang der Unterhaltskosten stehen im Reglement der jeweiligen Ausgabe.

Laufende Kosten für die Stadt: im autonomen Betrieb gibt es weder eine Stromrechnung noch einen Vertrag mit dem Netzbetreiber. Die Nutzer werden über die App bedient, die Verwaltung muss keine Karten, Schlüssel oder anderen Zugangsmittel ausgeben. Es bleiben Inspektion und Reinigung der PV-Module. Ob die Investition in einem konkreten Förderprogramm förderfähig ist, regelt das Reglement des jeweiligen Aufrufs. Unten stehen Programme, in denen solche Infrastruktur finanziert wird.

Aus welchen Programmen lässt sich ein Fahrradunterstand finanzieren?

Der Fahrradunterstand verbindet zwei Kategorien: Fahrradinfrastruktur und erneuerbare Energie. Über die Förderfähigkeit entscheidet das Reglement des konkreten Aufrufs, nicht die Eigenschaften des Geräts. Programme, in denen solche Infrastruktur finanziert wird:

FEnIKS (Europäische Fonds für Infrastruktur, Klima, Umwelt)

Kategorie städtische Mobilität und Fahrradinfrastruktur. Förderung bis 85 % der förderfähigen Kosten für Projekte, die sich in SUMP-Pläne (Sustainable Urban Mobility Plans) einfügen. Höhe und Verfügbarkeit hängen vom gerade offenen Aufruf ab, die aktuellen Bedingungen sind zu prüfen.

Regionalprogramm (RPO) — Klimamaßnahmen und Mobilität

Jede Woiwodschaft hat eigene Aufrufe. Der Fahrradunterstand qualifiziert sich als Element des Mikromobilitätssystems und der CO₂-Reduktion.

Mój Klimat (NFOŚiGW)

Programm für kommunale Einrichtungen zu Klimamaßnahmen. Der Fahrradunterstand mit Photovoltaik fällt sowohl unter erneuerbare Energie als auch unter Fahrradinfrastruktur. Den Umfang der förderfähigen Kosten legt das Reglement des Aufrufs fest.

KPO — Komponente grüne Transformation

Der polnische Aufbauplan enthält Mittel für Elektro- und Mikromobilität. Welche Ausgaben förderfähig sind, hängt vom konkreten Aufruf ab, die aktuelle Dokumentation ist zu prüfen.

Städtischer Bürgerhaushalt

Der Fahrradunterstand kann als Bürgerprojekt eingereicht werden. Die Regelwerke unterscheiden sich: Betragsgrenze, städtisches Grundstück und Behandlung der Unterhaltskosten stehen im Reglement der jeweiligen Ausgabe.

Informationen mit Stand 2026, auf Grundlage öffentlich zugänglicher Programmdokumente. Vor der Antragstellung empfehlen wir die Abstimmung mit der Stelle für EU-Fonds der jeweiligen kommunalen Einrichtung oder mit einem Berater.

Was eine Stadt mit einem Fahrradunterstand von ChargeGo gewinnt

Keine Stromrechnung im autonomen Betrieb

Im autonomen Betrieb versorgt der Fahrradunterstand die Ladepunkte aus eigener Photovoltaik und eigenem Batteriespeicher, die Stadt kauft daher keine Energie für die Station und schließt keinen Vertrag mit dem Netzbetreiber.

Weniger CO₂-Emissionen

Laden mit Solarstrom statt mit Netzstrom senkt die CO₂-Emissionen des Ladens. Wie stark, hängt von der Emissionsintensität des nationalen Strommixes im jeweiligen Jahr und von der PV-Leistung des einzelnen Fahrradunterstands ab.

Funktioniert überall

Ohne Stromanschluss: an Radwegen, in Parks, am Rand einer Wohnsiedlung, wo es keine Netzinfrastruktur gibt.

Sichtbarer Nutzen für die Bewohner

Eine sichtbare Investition im öffentlichen Raum, die allen Radfahrenden offensteht. Stationen lassen sich auch als Projekt für den Bürgerhaushalt einreichen, wenn sie das örtliche Reglement erfüllen.

Infopunkt und Stadt-Branding

Der Touchscreen zeigt Mitteilungen der Stadt, eine Karte der Radwege und das Stadt-Branding. Der Fahrradunterstand wird damit auch zum Kommunikationskanal zu den Bewohnern.

Daten für Strategiedokumente

Kennzahlen für die Berichterstattung im Rahmen der EU-Mission „100 Climate-Neutral Cities", des Climate City Contract und des SECAP.

Niedrige Unterhaltskosten

Kein Betreiber, keine Stromrechnung im autonomen Betrieb, einmal im Jahr eine Reinigung der PV-Module.

Modular und leicht erweiterbar

Man beginnt mit einem Pilot-Fahrradunterstand und baut ihn zu einem Netz in der Stadt aus. Die App verwaltet alle Punkte gemeinsam.

Wo stellt man einen Fahrradunterstand in der Stadt auf?

Der Standort entscheidet über den Nutzen. Typische, bewährte Orte für einen solaren Fahrradunterstand im öffentlichen Raum:

An Bahnhöfen und P+R-Haltestellen

Der Fahrradunterstand als Element von „Park and Ride": Bewohner stellen das Fahrrad ab und fahren mit dem ÖPNV weiter. Geladen wird während des Arbeitstags.

In Stadtparks und Grünanlagen

Servicepunkt für Radtourismus und Erholung. Touchscreen mit Wegekarte, LED-Beleuchtung in den Abendstunden.

An Radwegen außerhalb der Stadt

Der Fahrradunterstand arbeitet autonom und braucht kein Stromnetz. Er kann am Waldrand oder an einem touristischen Weg stehen, ohne dass ein Kabel verlegt wird.

An öffentlichen Gebäuden

Ämter, Bibliotheken, Sportzentren: Orte, an denen Bewohner Zeit verbringen und ihr Fahrrad gern für 1–2 Stunden abstellen.

In neuen kommunalen Wohnanlagen

Infrastruktur, die zusammen mit der Wohnanlage entsteht, als Anreiz, das Fahrrad statt des Autos zu nutzen.

An weiterführenden Schulen und Hochschulen

Jugendliche und Studierende steigen am schnellsten auf das Elektrofahrrad um.

FAQ — Fahrradunterstand für Stadt und Gemeinde

Welche Programme finanzieren Fahrradinfrastruktur in Städten?+

Die wichtigsten Quellen: Europäische Fonds für Infrastruktur, Klima, Umwelt (FEnIKS), das Programm „Mój Klimat" des NFOŚiGW, die regionalen operationellen Programme (RPO) in den Kategorien Mobilität und Klimaschutz sowie Mittel aus dem polnischen Aufbauplan in der Komponente grüne Transformation. Ein Teil der Kommunen finanziert Fahrradunterstände aus dem Bürgerhaushalt, ein solarer Fahrradunterstand wird dort als Bürgerprojekt eingereicht.

Lässt sich der Fahrradunterstand als städtischer Infopunkt nutzen?+

Ja. Der Touchscreen am Fahrradunterstand zeigt das Stadt-Branding, Mitteilungen an die Bewohner, eine Karte der Radwege und Veranstaltungshinweise. Der solare Fahrradunterstand von ChargeGo arbeitet autonom und kann deshalb dort stehen, wo es kein Stromnetz gibt: am Stadtrand, an Wegen, in Parks. Die Kommunikation läuft über LTE.

Unterstützt der Fahrradunterstand die Klimapolitik der Stadt?+

Er ist Fahrradinfrastruktur und zugleich eine erneuerbare Energiequelle, er fällt damit in beide Kategorien der städtischen Klimadokumente und Mobilitätspläne. Er misst allerdings nicht, ob jemand vom Auto auf das Fahrrad umgestiegen ist. Für eine solche Kennzahl braucht es separate Daten zum Verkehrsverhalten.

Braucht der Fahrradunterstand Betreuung durch die Stadtverwaltung?+

Nein. Der Fahrradunterstand arbeitet autonom mit Photovoltaik und wird über die mobile App gesteuert. Die Bewohner bedienen sich selbst. Die Verwaltung muss keine Karten ausgeben und kein Bargeld annehmen. Der Zustand des Fahrradunterstands (Belegung, Störungen) ist aus der Ferne einsehbar. Einmal im Jahr empfehlen wir eine Reinigung der PV-Module, eine Aufgabe für eine gewöhnliche Reinigungsfirma.

Was kostet ein Fahrradunterstand für die Stadt?+

Der Preis hängt von der Konfiguration ab: Anzahl der Ladepunkte, PV-Leistung, optionale Komponenten wie Kamera, Display und Branding. Ein Angebot für den konkreten Standort erstellen wir in 1–2 Werktagen. Kommunen bieten wir zusätzlich eine Mietvariante (Operating Lease) an: der Fahrradunterstand ohne Investitionsaufwand, mit monatlicher Rate aus dem laufenden Budget.

Marktpreisspannen · 2026

Was kostet es für Ihre Stadt

Ein individuelles Angebot erstellen wir in 1–2 Werktagen. Vor der Kontaktaufnahme finden Sie hier Orientierungsspannen für typische Konfigurationen.

1 Standort

Pilotprojekt

15.000–39.000 €netto
Offener Fahrradunterstand 10 oder abschließbarer Fahrradunterstand 3/6 · PV 1,74–3,48 kWp
  • Einzelstück
  • Kommunikation über LTE
  • Mobile App
  • Stadt-Branding in RAL-Farbe
Am häufigsten gewählt
2–3 Standorte

Stadtzone

52.000–116.000 €netto
2–3× abschließbarer Fahrradunterstand 6 (oder offener Fahrradunterstand 10) · PV 3,48 kWp pro Stück
  • Standortplanung im Netz
  • Gemeinsames Dashboard der Stadt
  • Einbindung in den SUMP
  • Branding im städtischen Erscheinungsbild
5+ Standorte

Vollständige Infrastruktur

129.500–208.500 €netto
5+ × abschließbarer Fahrradunterstand 6 (oder offener Fahrradunterstand 10) · PV 3,48 kWp pro Stück
  • Netz in der ganzen Stadt
  • Dashboard für die Verwaltung
  • Daten für SUMP und Taxonomie
  • Kommunikationsmaterialien für die Bewohner

Orientierende Preisspannen basierend auf Marktpreisen intelligenter Fahrradunterstände 2025/2026. Individuelles Angebot innerhalb von 1–2 Werktagen. Angezeigt in EUR zum Orientierungskurs; die Rechnungsstellung erfolgt in PLN.

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Mobilitätspläne und Programme, in die der Fahrradunterstand passt

Als Element der Mikromobilitätsinfrastruktur passt der Fahrradunterstand in strategische Stadtpläne (SUMP) und qualifiziert sich in vielen Förderprogrammen. Konkrete Aufrufe und Förderquoten hängen vom jeweiligen Wettbewerb ab und sind vor der Antragstellung zu prüfen.

SUMP

FahrradinfrastrukturPlan für nachhaltige städtische Mobilität

Der Fahrradunterstand als Element der Mikromobilitätsinfrastruktur, als Ergänzung von Radwegen und in der Verknüpfung mit ÖPNV und Umsteigepunkten. Er fügt sich in strategische Stadtpläne ein.

EU Taxonomy 6.13

direkt E-BikeEU · grüne Vermögenswerte

Der Fahrradunterstand qualifiziert sich als Infrastruktur für Fahrräder, auch für elektrische. Ein grüner Vermögenswert im kommunalen Portfolio, wertvoll bei Berichterstattung und Finanzierung.

FEnIKS 2021–2027

indirekt / ESGVerkehr / Klima

Das größte nationale EU-Programm in Polen. Die Maßnahmen umfassen emissionsarmen Verkehr und städtische Mobilität. Die maximale Förderquote für kommunale Einrichtungen hängt vom konkreten Aufruf ab.

KPO — Grüne Transformation der Städte

indirekt / ESGBGK-Darlehen

Finanziert aus Mitteln des polnischen Aufbauplans. Der Fahrradunterstand als Element der grünen Transformation kommunaler Infrastruktur.

Regionale operationelle Programme

indirekt / ESGStädtische Mobilität — ZIT

Maßnahmen in den RPO, zum Beispiel „Europäische Fonds für Pommern — Städtische Mobilität ZIT". Anforderungen und Mittelzuweisungen unterscheiden sich je Woiwodschaft.

NFOŚiGW · Programme zur Mikromobilität

indirekt / ESGZweckgebundene Fonds

Eigene Wettbewerbe für Fahrradinfrastruktur und erneuerbare Energie. Wir liefern die technische Beschreibung des Fahrradunterstands für den Antrag, der aktuelle Aufruf ist zu prüfen.

direkt E-Bike — der Fahrradunterstand deckt Laden und elektrische Unterstützung abFahrradinfrastruktur — Argument: Parken, Beleuchtung, Sicherheitindirekt / ESG — Unterstützung von Strategie oder Reporting

Wichtig: ChargeGo zertifiziert Gebäude oder Objekte nicht selbstständig. Wir unterstützen die Erfüllung von Anforderungen — die endgültige Qualifikation bestätigt der Zertifizierungs-Assessor bzw. -Berater.

Vollständige Systemübersicht
FAQ

Häufig gestellte Fragen

Die wichtigsten Quellen: Europäische Fonds für Infrastruktur, Klima, Umwelt (FEnIKS), das Programm „Mój Klimat" des NFOŚiGW, die regionalen operationellen Programme (RPO) in den Kategorien Mobilität und Klimaschutz sowie Mittel aus dem polnischen Aufbauplan in der Komponente grüne Transformation. Ein Teil der Kommunen finanziert Fahrradunterstände aus dem Bürgerhaushalt, ein solarer Fahrradunterstand wird dort als Bürgerprojekt eingereicht.

Pilotprojekt für Ihre Stadt

Beschreiben Sie Bedarf, Standort und Förderprogramm, wir bereiten die Materialien für den Antrag vor.

Davon hängt ab, über welches Gerät wir sprechen.

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Siehe auch

Materialien, die für Sie nützlich sein können

Solare Ladestation für Elektrofahrräder in Städten | ChargeGo