Heute lautet die Antwort meist: in der Wohnung, mit einem Verlängerungskabel im Abstellraum oder an einer zufälligen Steckdose im Treppenhaus. ChargeGo lässt sich bereits in der Planungsphase berücksichtigen oder nachträglich in eine bestehende Anlage integrieren. Für Garagen und Fahrradräume ist die Box vorgesehen; für Außenbereiche der Unterstand.
ChargeGo baut E-Bike-Ladesysteme: ein dedizierter Stromkreis, Messung an jedem Ladepunkt, Zugang über das Verwaltungspanel — geschlossen für Bewohner oder offen, je nach Entscheidung des Objekts. Eine Lösung wird an der Wand des Fahrradraums oder der Garage montiert, die andere steht auf dem Anlagegelände.

Der Standort der Fahrräder bestimmt die passende Lösung. Ein Fahrradraum ist heute Standard in Neubauprojekten, und fast jede Mehrfamilienanlage verfügt über eine Tiefgarage — stehen die Fahrräder dort, wird das Laden an der Wand montiert. Stehen sie im Freien, braucht es eine überdachte Konstruktion mit eigener Stromversorgung. App, Verwaltungspanel und Zugangsvergabe sind in beiden Fällen gleich; Hardware und Stromversorgung nicht.

Wandmontierte Station für Innenräume. Sie wird an der Wand eines Raums montiert, der in der Anlage ohnehin vorgesehen ist — ohne Konstruktion, ohne Fundamente, ohne Flächenverbrauch.

Freistehende Konstruktion mit Photovoltaik im Dach und Energiespeicher. Überdachter Fahrradparkplatz, der ohne Netzanschluss arbeitet — auch dort, wo ein Stromanschluss teuer wäre.
Auf mehrbügigen Anlagen lassen sich beide Linien kombinieren: ChargeGo Box im Fahrradraum oder in der Garage jedes Gebäudes und ein Unterstand als überdachter Fahrradparkplatz am Eingang — für Gäste, Kurierdienste und Bewohner, die nicht in die Garage fahren. Geräte beider Linien erscheinen in einem gemeinsamen Panel.
Fahrradinfrastruktur ist kein Zusatz mehr — sie ist ein Standard der Wohnanlage, gefordert durch Zertifizierung, Bebauungsplan und Käufererwartungen. Die Frage hat sich jedoch verschoben: nicht mehr „gibt es einen Fahrradstellplatz“, sondern „gibt es einen Ort zum Laden“. Ein E-Bike ohne Ladepunkt bedeutet Akku in die Wohnung tragen und an einer zufälligen Steckdose laden.
Aus Planungssicht löst Fahrradinfrastruktur mit Laden mehrere Aufgaben zugleich: Sie erfüllt die Fahrradstellplatzpflicht (Teile des Bebauungsplans verlangen einen Fahrradstellplatz pro Wohnung), kann BREEAM-/LEED-Punkte in den Kategorien Verkehr und Mobilität unterstützen, und in der Außenvariante ermöglicht sie teilweise den Ersatz von Kfz-Stellplätzen (typisch 1:5). Der Unterstand ergänzt das um Photovoltaik — eine erneuerbare Energiequelle auf Objektebene.
Der Kostenunterschied zwischen den Linien ist real und sollte früh bekannt sein. Die Ausstattung eines Fahrradraums mit ChargeGo Box ist ein Aufwand im mittleren vierstelligen Euro-Bereich pro Gebäude plus ein 230-V-/16-A-Stromkreis, der ohnehin bei der Elektroinstallation verlegt wird — am günstigsten und einfachsten in der Planungsphase, nicht nach der Abnahme. Der Unterstand ist eine Investition ab 18.500 € netto, dafür ein eigenständiges Objekt auf dem Gelände mit eigener Energie und ohne Netzanschluss.
Beide Linien liefern wir schlüsselfertig — von der Lösungsauswahl über Produktion und Montage bis zum funktionierenden System mit App für Bewohner und Panel für die Verwaltung. Ohne monatelange Koordination mehrerer Subunternehmer.
In Bebauungsplänen und Exposés werden diese Begriffe oft synonym verwendet. Sie unterscheiden sich im Funktionsumfang — und nur die letzten beiden beantworten die Frage nach dem Laden.
Der engste Begriff. Abgegrenzte Fläche mit Ständern, ohne Überdachung und ohne Elektrik. Erfüllt das Bebauungsplan-Minimum, reicht für ein E-Bike aber nicht — der Bewohner trägt den Akku weiter in die Wohnung.
Überdachter oder abschließbarer Raum mit Ständern — Keller, Erdgeschoss, Teil der Tiefgarage. Das Fahrrad steht gut, aber Laden findet trotzdem in der Wohnung oder per Verlängerungskabel im Abstellraum statt.
Derselbe Raum plus 8 Ladepunkte an einem 230-V-/16-A-Stromkreis: IP44-Steckdosen mit Kontaktschutz, Zähler an jedem Ladepunkt, Schutz in der Gerätegehäuse, Zugang per App oder QR-Code. Dedizierte und verwaltete Installation statt zufälliger Steckdose.
Außenlösung: Überdachung + Ständer + 3 bis 10 gemessene 230-V-Steckdosen + Photovoltaik + LFP-Speicher + App. Arbeitet ohne Netzanschluss — dort, wo ein Stromanschluss teuer wäre.
BREEAM- und LEED-Audits bewerten überdachte, beleuchtete und sichere Fahrradstellplätze mit Lademöglichkeit — erfüllen diese Kriterien sowohl der Fahrradraum mit Station als auch der Fahrradunterstand. Ein bloßer Fahrradparkplatz ohne Überdachung erfüllt oft nicht die Qualitätskriterien, und ein Fahrradraum ohne Steckdosen deckt den Ladeaspekt nicht ab.
Materialien für Planungsbüros finden Sie auf einer separaten Seite — PDF-Datenblätter beider Linien, RAL-Farbpalette, fertiger Absatz für die technische Spezifikation, Abmessungen des Unterstands (10 / 3 / 6 Ladepunkte) und der ChargeGo Box (770 × 450 × 160 mm), BIM/CAD-Formular.
Die beiden Linien liegen in völlig unterschiedlichen Größenordnungen — unten beide, damit Sie vor dem Gespräch vergleichen können. Individuelles Angebot in 1–2 Werktagen.
Wir nehmen sie nur, wenn die Anlage sie tatsächlich braucht.
Auf Seiten der Anlage bleiben die Verlegung eines 230-V-/16-A-Stromkreises und eine Wand für die Montage. Lieferzeit 8 Wochen ab Auftragsbestätigung.
Die Steuerung funktioniert ohne jedes Abonnement. App und Panel im lokalen Netzwerk sind im Gerätepreis enthalten, unbefristet.
Ohne Abonnement lädt und misst die Station weiter — wegfällt nur die Fernansicht, nicht die Grundfunktion. Die Messung dient Berichterstattung und Limiten.
Die folgenden Spannen gelten ausschließlich für die Außenlinie (Unterstand). Laden im Fahrradraum oder in der Tiefgarage wird anders kalkuliert — der Katalogpreis der ChargeGo Box steht oben.
Orientierende Preisspannen basierend auf Marktpreisen intelligenter Fahrradunterstände 2025/2026. Individuelles Angebot innerhalb von 1–2 Werktagen. Angezeigt in EUR zum Orientierungskurs; die Rechnungsstellung erfolgt in PLN.
Für Ihren Standort kalkulierenE-Bike-Ladeinfrastruktur — Fahrradraum mit ChargeGo Box oder Unterstand auf dem Gelände — kann Punkte in Systemen der grünen Gebäudezertifizierung, beim Active-Transport-Scoring und in ESG-Benchmarks unterstützen. Kriterien für erneuerbare Energie auf Objektebene erfüllt ausschließlich der Unterstand, da nur er Photovoltaik und Speicher hat.
Kriterien für Fahrradstellplätze, Beleuchtung, Sicherheit und Unterstützung emissionsarmer Fahrzeuge (E-Bike-Laden) können beide Linien adressieren. Die Punktzahl bestätigt der Projektbewerter.
Kann einen Credit unterstützen. Anforderungen hängen vom Gebäudetyp, dem Zugang zum Radwegenetz und der Infrastruktur ab (Duschen / Umkleiden in manchen Projekten).
Unterstützt Strategien für aktive Pendelformen und Wohlbefinden. Zuordnung von Funktionen zu Punkten hängt vom WELL-Scorecard und Berater ab.
Deutsches System, verbreitet im DACH-Raum und bei institutionellen Investoren. Die meisten Kategorien für Mobilität und E-Mobilität.
Zunehmend von Mietern der Klasse A erwartet. E-Bike-Laden im Fahrradraum erfüllt viele ActiveScore-Kriterien. Unterstützt auch WELL/BREEAM/LEED/GRESB.
Breiterer Umfang als ActiveScore — ÖPNV, aktive Mobilität, emissionsarme Verkehrsmittel. E-Bike-Ladeinfrastruktur ist ein natürlicher Bestandteil.
Zertifiziert kein einzelnes Gebäude — bewertet ESG-Praktiken ganzer Fonds / Gesellschaften. Infrastruktur + Daten (Ladevorgänge, kWh) unterstützen die Portfolio-Bewertung.
Infrastruktur für persönliche Mobilität (Fahrräder + elektrische Unterstützung) ist Teil der grünen Asset-Klassifizierung.
Wichtig: ChargeGo zertifiziert Gebäude oder Objekte nicht selbstständig. Wir unterstützen die Erfüllung von Anforderungen — die endgültige Qualifikation bestätigt der Zertifizierungs-Assessor bzw. -Berater.
Vollständige SystemübersichtEin Teil der Vorteile gilt für beide Linien, ein Teil ergibt sich direkt aus dem Standort des Geräts.
Überdachter Fahrradstellplatz mit Laden kann Punkte in den Kategorien Verkehr und Mobilität unterstützen — als Unterstand auf dem Gelände oder als Fahrradraum mit Station. Die endgültige Qualifikation bestätigt der Projektbewerter.
Statt Verlängerungskabel und zufälliger Steckdose: separater Stromkreis, Energiemessung an jedem Ladepunkt und Zugang nur für vom Administrator Berechtigte.
Dieselbe mobile App, QR-Code am Ladepunkt, Verwaltungspanel auf Polnisch und Englisch und Ladehistorie — unabhängig von der gewählten Linie. Steuerung arbeitet lokal auch bei unterbrochener Verbindung.
Für Fahrradraum oder Garage reicht ein 230-V-/16-A-Stromkreis. Limits pro Ladepunkt sind statisch und werden im Gerät durchgesetzt; der vollständige Schutz ist in der Stationsgehäuse integriert.
Die Box erfordert grundsätzlich keine Genehmigung und keine Anmeldung. Ausnahmen: Denkmalschutz, Ensembleschutz und Fälle mit Umbau der Elektroinstallation — dann Umfang der Formalitäten bei der Behörde klären.
10-Ladepunkt-Unterstand entspricht in vielen Bebauungsplänen 2 Kfz-Stellplätzen (abschließbarer Unterstand 6 — ca. 1 Stellplatz). Weniger Parkplätze = größeres Budget für Grünanlagen. Die Qualifikation bestimmt der Bebauungsplan des Grundstücks.
Erneuerbare Energie auf Objektebene und Ladepunkte dort, wo ein Stromanschluss teuer wäre. Der Unterstand arbeitet netzunabhängig oder im Hybridmodus.
Planung, Produktion, Transport, Montage, Inbetriebnahme und Personalschulung. Ein Auftragnehmer, ein Ansprechpartner, eine Garantie.
Der erste einziehende Bewohner hat sofort Zugang zu fertiger, funktionierender Infrastruktur — nicht zu einem Versprechen im Exposé.
E-Bike-Laden lässt sich direkt in der Projektbeschreibung nennen — neben Aufzug, Videoüberwachung oder Stellplätzen.
Messung pro Ladepunkt ermöglicht Zuordnung des Verbrauchs zum Nutzer statt Umlage auf Gemeinschaftskosten. Die Messung dient Berichterstattung und Limiten.
Nächste Bauphase = nächste Einheit — Box im Fahrradraum des nächsten Gebäudes oder zusätzlicher Unterstand auf dem Gelände. Ein gemeinsames Panel umfasst alle Geräte.
Dieselben Zeilen für beide Lösungen, damit Sie ohne Seitenwechsel vergleichen können. Nächste Bauphase = einfach die nächste Einheit — aus derselben oder der anderen Linie.
| Parameter | ChargeGo Box — Innenbereich | Unterstand — Außenbereich |
|---|---|---|
| Standort | An der Wand, ausschließlich im Innenbereich | Freistehend, auf dem Anlagegelände |
| Anzahl Ladepunkte | 8 | 10 (offen) oder 3 oder 6 (abschließbar) |
| Stromversorgung | Ein 230-V-/16-A-Stromkreis aus der Gebäudeinstallation | PV 1,74–3,48 kWp + LFP-Speicher ~1,8–6 kWh, netzunabhängig oder Hybrid |
| Leistungsbegrenzung | Limit 2 A (~460 W) pro Ladepunkt, elektronisch durchgesetzt | Strommessung an jeder Steckdose und Abschaltung des Ladepunkts bei Überschreitung des Schwellenwerts; Gesamtleistung begrenzt durch 3.000-VA-Wechselrichter |
| Steckdosen | Schuko 16 A / 250 V, IP44 mit Kontaktschutz, Energiezähler an jedem Ladepunkt | 3 bis 10 × 230 V Schuko, Strommessung an jedem Ladepunkt |
| Schutz | Vollständiger Schutz in der Gerätegehäuse | Strommessung und automatische Abschaltung des Ladepunkts |
| Abmessungen | 770 × 450 × 160 mm | 6,4 × 3,2 × 2,7 m, ca. 20 m² Grundfläche |
| Betriebsbedingungen | Ausschließlich Innenräume — Garage, Fahrradraum, Halle | −20 °C bis +45 °C, Speicher über BMS beheizt |
| Formalitäten | Grundsätzlich ohne Genehmigung und ohne Anmeldung; Ausnahmen: Denkmalschutz, Ensembleschutz, Umbau der Installation — bei der Behörde klären | Bis 35 m² und unter 5 m — meist Anmeldung; Auslegung hängt von Bebauungsplan und Behörde ab |
| Garantie | 5 Jahre; 7 Jahre optional (+470 €) | Konstruktion 10 Jahre, PV 25 Jahre (≥80 % Leistung), LFP-Speicher 5 Jahre bei ≥80 % Kapazität (4.000+ Zyklen), Elektronik 2 Jahre |
| Preis ab | 3.450 € netto pro Gerät; Montage 420 €, Inbetriebnahme 350 € | 18.500 € netto (abschließbar 3 — 23.500 €, abschließbar 6 — 32.500 €) |
| Gemeinsam | Mobile App, QR-Code am Ladepunkt, Verwaltungspanel auf Polnisch und Englisch, lokaler Betrieb bei unterbrochener Verbindung, Ladehistorie. Energiemessung dient der Berichterstattung und der Durchsetzung von Grenzwerten. | |
Preise netto, zzgl. MwSt. Die angegebenen Werte stellen kein Angebot im rechtlichen Sinne dar — ein Angebot für Ihre konkrete Anlage bestätigen wir in 1–2 Werktagen.
Fragen, die technische Abteilungen von Entwicklern und Verwaltungen von Eigentümergemeinschaften stellen.
Die Station ist auch ohne diese Module vollständig: sie lädt, misst den Verbrauch und erkennt den Nutzer. Die folgenden Module kommen dazu, wenn der Standort sie braucht — jedes mit ausgewiesenem Preis.
Verwaltung außerhalb des Standorts: Panel im Browser, Ladehistorie, Berichte, Störungsmeldungen, Updates aus der Ferne. Ohne Cloud arbeitet die Station weiterhin lokal.
Verbrauchserfassung pro Nutzer und Mieter, Abrechnungsberichte, Export in die Buchhaltung.
Alarmzentrale im Stationsgehäuse und Rauchmelder im Ladebereich. Raucherkennung löst den Alarm aus. Arbeitet lokal, ohne Internet.
Zusätzliches Medium neben App und PIN-Code, nicht an deren Stelle. Verlorene Karten deaktivieren Sie im Panel.
Steuerung des Zugangs zum Fahrradraum: elektrischer Türöffner oder Haftmagnet, Leser, Türkontakt. Ausbaustufe, kalkuliert nach Begehung des Standorts.
Erweiterungspreise gelten pro Station, nicht pro Standort. Die Gefahrenüberwachung umfasst eine Alarmzentrale mit Rauchmelder im Ladebereich. Vollständige Preisliste und Konfigurator.
Schreiben Sie, wo die Fahrräder stehen sollen — Fahrradraum, Tiefgarage oder Anlagegelände — wie viele Wohnungen es gibt und was der Bebauungsplan vorsieht. Wir antworten in 1–2 Werktagen. Wenn Sie die Linie nicht kennen, beschreiben Sie die Situation: die Auswahl ist unsere Aufgabe.